Grüne Piraten

Die Piratenpartei kommt mir wie ein netzpolitischer Flügel der Grünen vor, der sich abgespalten hat. Vertreten sie doch dieselbe Politik hinsichtlich des Internets.

Daß sie radikaler und frischer wirken als die Grünen, liegt vor allem daran, daß sich Letztere nicht ausschließlich mit Netzpolitik beschäftigen (können). In der Piratenpartei vermisse ich dagegen zum Beispiel Wirtschafts- oder Umweltpolitiker.

Die Piraten werden sicherlich noch eine Weile Zulauf bekommen. Im Interesse einer effektiven Politik wäre es aber sicherlich sinnvoller, die Kräfte zu bündeln. Zumal eine Partei, die vermutlich die Fünfprozenthürde nicht überspringen wird, auch schlecht mit den Grünen koalieren kann, geschweige denn Oppositionspolitik machen kann.

Dagegen könnten die Grünen eine Verstärkung des netzpolitischen Flügels gebrauchen.  Darüber hinaus könnten Fachleute auch insgesamt die Kompetenz hinsichtlich der neuen Medien innerhalb der Partei erhöhen. Nicht nur statistisch betrachtet, sondern auch dadurch, daß sie so manchem Politiker beim Sprung über die digitale Kluft helfen.

Statt uns immer mehr Leute abwerben zu lassen, sollten wir selbst als „Grüne Piraten“ aktiv werden, und dabei speziell auch bei den Anhängern der Piratenpartei dafür werben, ihre Politik bei den Grünen zu machen.

Ich möchte mehr Piraten als Güldners bei den Grünen haben!

Ergänzung zwei Tage später:
Was sogar auf europäischer Ebene klappt, sollte doch wohl auch in Deutschland möglich sein – Die Piraten ziehen mit den Grünen an einem Strang!

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