Wer ist eigentlich Sascha Lobo?

Internet: „Sie werden wieder überheblich“ – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt.

Über Ilse Aigner will ich an dieser Stelle nicht viele Worte verlieren. Im Gegensatz zu einer ihrer (grünen) Vorgängerinnen schützt sie mehr die Bauern als die Verbraucher.

Aber wer ist eigentlich dieser Sascha Lobo? Wieso lädt der SPIEGEL ausgerechnet ihn zu einem Streitgespräch mit Ilse Aigner ein?

Laut SPIEGEL ist er „prominent“ und „Deutschlands König bei Twitter“. Und weshalb ist er prominent? Doch wohl nur wegen seiner auffälligen Frisur. Denn seine Werbeagentur war offensichtlich nicht besonders erfolgreich.

Dieser Meister der Selbstvermarktung kann trotzdem nicht über seine Durchschnittlichkeit hinwegtäuschen. So spricht er in dem Interview von „zehn Jahren Internet“. Herr Lobo, wo waren Sie denn vor fünfzehn Jahren, als das Internet in Deutschland Fahrt aufnahm? Dass ausgerechnet Sie sich nun mit Frau Aigner streiten dürfen, liegt vermutlich nur am farblichen Kontrast.

Liebe SPIEGEL-Redakteure, wenn Ihr nächstes Mal jemanden sucht, der sich mit dem Internet auskennt, Euch aber meine Frisur zu gewöhnlich und die Zahl meiner Follower bei Twitter zu gering ist, dann nehmt doch bitte wenigstens jemanden wie z.B. Markus Beckedahl oder Julia Seeliger, die auch wirklich etwas zu sagen haben.

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2 Gedanken zu “Wer ist eigentlich Sascha Lobo?

  1. Glaubst du das mit der Frisur im Ernst?

    Davon abgesehen: Selbstvermarktung ist auch eine Fähigkeit, in der er offenbar besser ist als du. Die Leute im TV suchen nicht nach jemandem, den sie interviewen können, sie finden, wer sich zeigt.

    1. Ja, ich bin mir ganz sicher, daß sie ihn nicht genommen hätten, wenn er eine Frisur wie Guido Westerwelle hätte. Denn dann hätte er auch nicht soviele Follower bei Twitter. Und daß er ein „Meister der Selbstvermarktung“ ist, habe ich ja bereits in dem Beitrag erwähnt. Nur frage ich mich halt, *was* genau er da eigentlich vermarktet, denn es steckt doch nichts dahinter.

      Allerdings ging’s nicht ums TV, sondern um die Druckausgabe des SPIEGEL. Und die recherchieren normalerweise verdammt gut. Aber bei diesem Streitgespräch hatte ich den Eindruck, die wollten gar keinen, der vom Internet Ahnung hat. Schade, denn ich hätte gerne gelesen, was z.B. Julia Seeliger der Frau Aigner erwidert hätte.

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