Kategorie: Politik

Datenskandal: Firma versteigert Hunderte Bewerbungsunterlagen im Internet

Datenskandal: Firma versteigert Hunderte Bewerbungsunterlagen im Internet – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft.

Da ich meine Bewerbungen ausschließlich übers Internet versende, bin ich nicht betroffen. Nur stört es mich – mal wieder -, daß die Namen von Firmen, die ganz offensichtlich gegen Gesetze verstoßen, nicht öffentlich gemacht werden (dürfen). Das kennen wir zwar bereits von früheren Skandalen, z.B. wenn es um verdorbenes Fleisch ging. Aber ich mag mich trotzdem nicht daran gewöhnen.

Es heißt immer, das Bekanntwerden des Namens sei „geschäftsschädigend“, weil es erwartungsgemäß zu Umsatzeinbußen kommen wird. Diese Konsequenz ist richtig, wäre aber durchaus in meinem Sinne, und vielleicht auch in dem anderer Verbraucher. Nicht die Namensveröffentlichung an sich ist geschäftsschädigend, sondern die Straftat! Und wenn Abschreckung erwünscht ist, dann sollten unbedingt die Namen von solchen Firmen veröffentlicht werden.

Ansonsten wird es gleich zwei unerwünschte Folgen geben: Einerseits werden die Verbraucher verunsichert sein, und nicht wissen, wem sie noch trauen können. Andererseits wird dieses Mißtrauen die ganze Branche betreffen, solange die schwarzen Schafe nicht namentlich bekannt sind.

Daher fordere ich, schnellstens die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, daß die Namen solcher Firmen, die sich strafbar gemacht haben, veröffentlicht werden dürfen. Besser noch: veröffentlicht werden müssen. Der Verbraucher- bzw. Datenschutz vieler ist meiner Ansicht nach höher zu bewerten als die Geschäftsinteressen einer einzelnen Firma.

Politikersprech

Nach nahezu jedem Wahltag kann man irgendwo folgenden Dialog vernehmen oder lesen:

„Wie erklären Sie die hohen Verluste Ihrer Partei?“
„Es ist uns leider nicht gelungen, den Wählern unsere Argumente zu verdeutlichen/unsere Standpunkte darzulegen/unsere Ansichten rüberzubringen/etc.“

Natürlich will niemand auch nur andeuten, daß die Wähler vielleicht zu doof gewesen sein könnten, die Politiker zu verstehen. Daher macht man das Ganze zu einem angeblichen Kommunikationsproblem.

Die andere Möglichkeit, daß die Wähler sehr wohl verstanden haben, und gerade deswegen die Partei abgestraft haben, wird jedoch nie erwähnt. Das wäre wohl allzu peinlich.

EU – was ist das denn?

Belgien ist ein nettes, kleines Land. Ungefähr so populär wie Finnland. Aber in unmittelbarer Nachbarschaft von Deutschland. In diesem Artikel soll es jedoch nicht um Pralinen, Pommes Frites oder Kinderschänder gehen, sondern um die Erfahrungen mit der offensichtlichen Überforderung einer deutschen Behörde, wenn es darum geht, ein Kraftfahrzeug ganz ordentlich und legal innerhalb der EU zu verkaufen.

Die Vorgeschichte: Nachdem sie über zwei Jahre lang mit einem leichten Defekt nur in der Garage stand, habe ich im Frühjahr endlich meine Vespa Cosa verkauft. Und zwar an einen Vespaliebhaber, der zwar Deutscher ist, jedoch in Belgien lebt.

Ich hatte damals ordnungsgemäß eine Mitteilung über den Verkauf sowohl an meine Versicherung als auch ans Ordnungsamt geschickt. Darin waren alle wichtigen Daten enthalten.

Die Versicherung reagierte umgehend, und erstattete mir den Restbetrag. Das Ordnungsamt reagierte allerdings erst mit einer Verzögerung von einigen Wochen. Und dann auch auf unerwartete Weise: Da sie – vermutlich durch meine Versicherung – erfahren hatten, daß die Versicherung gekündigt wurde, drohten sie mir, die längst in Belgien beheimatete Vespa mit „Amtsgewalt“ stillzulegen.

Mit einigen Telefonaten und Mails versuchte ich zu klären, daß ich keineswegs auf deutschen Straßen mit einem Fahrzeug ohne Versicherungsschutz unterwegs sei, sondern sich das Fahrzeug längst im europäischen Ausland befindet. Wiederum einige Zeit später bekam ich eine kurze, lapidare Entschuldigung, daß sie meine Mitteilung über den Verkauf nun gefunden hätten, und sich damit der Fall erledigt habe.

Ich bekam dann auch umgehend ca. einen Euro von der Kfz-Steuer vom Finanzamt erstattet. Bei genauerem Hinsehen entdeckte ich allerdings, daß das Finanzamt offensichtlich von dem Termin ausging, als sie durchs Ordnungsamt benachrichtigt wurden. Obwohl der Verkauf bereits mehr als zwei Monate zurücklag.

Ich mailte daraufhin nochmals ans Ordnungsamt, daß sie dem Finanzamt bitte das korrekte Verkaufsdatum mitteilen. Daraufhin ist bis heute nichts geschehen. Und ich habe auch keine Lust, wegen ein paar Cent einen großen Aufstand zu machen, obwohl mich diese Schlampigkeit furchtbar ärgert.

Doch heute erhalte ich nun eine Mail aus Belgien. (Ich halte noch ein wenig Kontakt mit dem Käufer. So hatte er mir unter anderem Fotos von meiner „Ehemaligen“ geschickt, nachdem er sie aufgepeppt und in Belgien angemeldet hatte.) Ich zitiere mal aus der Mail:

Vorgestern bekam ich Post von der Deutschen Botschaft in Brüssel. Sie teilten mir mit, das die Stadt Frankfurt um Amtshilfe nachgesucht hätte. Der Vorwurf des Amtsschimmels in FFM: Ich wäre schon seit geraumer Zeit ohne Versicherungsschutz unterwegs und von daher sei meine Zulassung von der Botschaft einzuziehen. Die Botschaft wollte mich nach Brüssel einbestellen und die entsprechende Abmeldung mit einer Gebühr von 25 € vornehmen. Ich habe geantwortet das ich nie im Besitz dieser deutschen KFZ-Versicherung gewesen bin und ergo auch nichts kündigen könnte. […]
Im Nachsatz habe ich dann doch noch auf eine von mir beigefügte Kopie verwiesen woraus ersichtlich ist, dass die Cosa von mir in Deutschland abgemeldet wurde.

Ich frage mich ernsthaft was solche „Beamte“ veranlasst mit den Geldern der Steuerzahler so umzugehen und mit welchem Aufwand eine Fliege an der Wand totgeschlagen wird. Hier gilt nicht „Mit Kanonen auf Spatzen schießen“ sondern „Wasserstoffbomben auf eine kleine Fliege werfen“.
Was bin ich froh nicht mehr in Deutschland leben zu müssen; ansonsten wäre ich wahrscheinlich mit Ihnen in Gefängnis gewandert wegen Begehen eines ausserordentlichen Straf-Deliktes.

Nun bin ich sprachlos. Ich hätte nicht geglaubt, daß sie das noch toppen könnten. Und ich hätte nicht gedacht, daß es so problematisch werden könnte, innerhalb der EU ein Fahrzeug zu verkaufen. Zwar haben wir viele europäische Gesetze und in einigen Ländern auch schon eine gemeinsame Währung eingeführt. Doch offensichtlich hinken die Behörden noch ein paar Jahrzehnte hinterher, und sind auf solche Fälle nicht vorbereitet.

Ich finde es schön, wenn Europa zusammenwächst. Gerade wenn ich an die europäische Vergangenheit denke, als sich Deutsche und Franzosen, Deutsche und Polen, Briten und Franzosen, und viele mehr gegenseitig die Köpfe einschlugen. Seit ich lebe, haben wir aber Frieden, und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Ländern wird diesen sichern und ausbauen.

Liebes Frankfurter Ordnungsamt, helfen auch Sie dabei mit, daß Europa in Frieden zusammenwächst. Und hören Sie bitte damit auf, Verkäufer und Käufer eines Motorrollers mit Drohungen wegen unhaltbarer Unterstellungen zu belästigen. Ich hoffe wirklich, daß in diesem Fall keine Fortsetzung folgt…

Wie der Stamm, so der Apfel…

Die Demagogie der Zensursula

Wer wie ich einen großen Teil seiner Jugend in Niedersachsen unter dem Vorgänger von Gerhard Schröder leiden mußte, der wundert sich überhaupt nicht über dessen Tochter.
Ernst Albrecht mag inzwischen an Alzheimer erkrankt sein. Doch ich vergesse vorerst nicht seine schreckliche Landespolitik, die von Skandalen geprägt war (ich erwähne nur mal seine Atompolitik und das Celler Loch), und auch nicht sein gequältes Lächeln Grinsen.
Dieses Lächeln Grinsen erkannte ich auch sofort im Gesicht seiner Tochter wieder, was sie mir schon gleich zu Beginn ihrer Ministerkarriere unsympathisch machte. Das sie jetzt auch politisch in seine Fußstapfen stritt, reißt mich auch nicht mehr vom Hocker. Der Apfel fällt leider nicht weit vom Stamm.

Hirnfreier Raum

Hätte Guido Westerwelle sich nicht bereits vorher in meinen Augen disqualifiziert, dann hätte er es jetzt geschafft. In einem Interview im aktuellen SPIEGEL hat er „Jehova“ gesagt. Genaugenommen das Unwort des Jahres: „rechtsfreier Raum“. Und dieses selbstverständlich im immer wieder gleichen Kontext: „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.“

Dieser Satz scheint ein beliebter Textbaustein zu sein, für all diejenigen Politiker, die ansonsten zu wenig Ahnung haben, um beim Thema „Internet“ mitreden zu können. Ehe man etwas falsches sagt, wiederholt man lieber Wort für Wort das, was schon andere Unwissende von sich gaben.

Der Satz an sich ist ja auch gar nicht falsch. Er ist nur völlig überflüssig, etwa wie „Deutschland ist kein regenfreier Raum“ oder „Der Schädel ist kein hirnfreier Raum“. Obwohl man Letzteres vielleicht bei manchen Leuten, die von „rechtsfreien Räumen“ faseln, vermuten könnte.

Um diesem Treiben Einhalt zu gebieten, hilft meiner Ansicht nach nur eines: Da Steinigungen zumindest in Deutschland außer Mode gekommen sind, wird jeder Gebrauch des Ausdrucks „rechtsfreier Raum“ ab sofort mit einem Beitrag von zwei Euro in die Kasse geahndet. Oder doch lieber Kreuzigung? Zur Tür hinaus, linke Reihe anstellen, jeder nur ein Kreuz…

„Arbeit ist das halbe Leben…“

Na prima, Schlecker will die Läden von Woolworth übernehmen. Von deren Mitarbeitern war in dem Zusammenhang nicht die Rede. Aber wer die Nachrichten in letzter Zeit verfolgt hat, ahnt bereits, was passieren wird: Schlecker wird in jenen Läden neue „Schlecker XL“-Märkte eröffnen. Leider müssen dafür die alten, „normalen“ Schlecker-Märkte geschlossen und deren Mitarbeiter entlassen werden. Aber zumindest manche von denen sollen ein Angebot erhalten haben, sich bei „Schlecker XL“ zu bewerben (man beachte: Es wurde ihnen nicht die Übernahme angeboten!).

Nun muß man allerdings wissen, daß in den neuen „Schlecker XL“-Märkten die Löhne wesentlich geringer sein sollen als in den alten. Die Firma Schlecker wird also ein Lohndumping auf Kosten ihrer eigenen ehemaligen Mitarbeiter (und den ehemaligen von Woolworth) versuchen. Da sie ja genügend Arbeitslose produziert haben, werden sich sicherlich einige finden, die aus der Not heraus in den neuen Märkten anfangen werden – anstatt diese Firma auf jede nur erdenkliche Weise zu boykottieren.

Eine andere erschreckende Nachricht der letzten Tage: Irgendeine Firma bekommt wieder Aufträge nach der Krise und kann diese mit der abgespeckten Belegschaft kaum bearbeiten. Man sollte meinen, ein Grund zum Jubeln, denn nun können wieder Leute eingestellt werden, und seien es auch „nur“ Leiharbeiter. Weit gefehlt, es war vielmehr die Rede davon, daß die Mitarbeiter nun Überstunden machen müßten, die Armen…

Es hilft alles nichts, wir können nach der Krise nicht einfach so weitermachen wie immer. Neue, zusätzliche Arbeitsplätze könnte man zwar viele im sozialen Bereich schaffen. Von Erzieher bis Altenpfleger wird alles gebraucht. Und heutzutage sogar wieder Lehrer. (Ich habe damals nach dem Abitur nicht auf Lehramt studiert, weil sich eine riesige Lehrerschwemme abzeichnete. Hätte ich es trotzdem getan, hätte ich wohl nach anfänglicher Arbeitslosigkeit und ein paar Jahren im Schuldienst heute bereits in den vorzeitigen Ruhestand gehen können. Oder mir ein köstliches Honorar dafür zahlen lassen, daß ich trotz Burnout noch ein paar Jahre lang die Löcher in den Lehrplänen der Schulen stopfen helfe.)

Aber wer zahlt dafür? Und vor allem auch angemessen? Denn wer heutzutage Erzieher oder Altenpfleger wird, der hat (noch) einen Überschuß an Idealismus, und legt auf ein Durchschnittseinkommen (noch) keinen Wert. Und wer es trotz Idealismus nicht wird, der läßt es wegen des miserablen Einkommens und der katastrophalen Arbeitsbedingungen.

Da sind die Aussichten in anderen Bereichen schon rosiger. Geld verdienen – und damit neue Arbeitsplätze schaffen – läßt sich meiner Ansicht nach in nächster Zukunft vor allem in den Bereichen Internet und Unterhaltungselektronik, erneuerbare Energien und Energieeffizienz, und Umweltschutz. und es ist vor allem auch Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, daß sich Umweltschutz (finanziell) lohnt.

Für Erziehung, Bildung und Ausbildung sollten vielleicht auch mal diejenigen zur Kasse gebeten werden, die sich zur Zeit darüber beschweren, daß sie trotz steigender Arbeitslosenzahlen nicht ausreichend Fachkräfte finden. Wer nicht nur seine Shareholder ruhigstellen will, sondern noch langfristige Firmenziele kennt, der sollte auf diese Weise in die Zukunft der eigenen Firma investieren.

Um zum Schluß zu kommen, mache ich es kurz: Wer stellt einen EDV-Dozenten oder IT-Trainer, der sehr gerne Anfängern die Grundlagen von Computer und Internet beibringen möchte, fest ein, und zahlt ihm ein Einkommen, von dem er seinen Lebensunterhalt bestreiten kann? Ich würde bei Bedarf nebenbei auch noch als Systemadministrator und/oder Software-Entwickler arbeiten. Angebote bitte an Gondlir@gmx.de.

Die Ursula

Wer surft so spät des Nachts durchs Web?
Das ist doch Gondlir, der alte Depp.
Zensursula, was hältst Du mir da vors Gesicht?
Siehst Gondlir, Du das Stoppschild nicht!

Dem Gondlir grauset’s, er hält’s kaum aus.
Er hält in den Händen die blinkende Maus,
Erreicht die Website mit Mühe und Not,
An seinem Modem die Leitung war tot.

(Danke für die Vorlage, Johann Wolfgang!)

„Deutschland-Plan“: Steinmeier verspricht vier Millionen neue Jobs

„Deutschland-Plan“: Steinmeier verspricht vier Millionen neue Jobs – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik.

Offensichtlich strebt Frank-Walter Steinmeier eine Koalition mit den Grünen an. Er weist in dieselbe Richtung, sein „Deutschland-Plan“ leuchtet deutlich in grün. Dieser Plan hat allerdings das Ziel unangemessen hoch gesetzt. Und das alles nur, weil Wahlkampf ist, und der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten nicht einfach sagen kann: „Liebe Grüne, das ist ein tolles Programm, was ihr da habt. Laßt uns dafür kämpfen, daß wir nach der Wahl gemeinsam daran arbeiten können.“

Manchmal gibt es Wunder in der Politik, wie der Beinahesieg von Gerhard Schröder bei der letzten Bundestagswahl. Aber Wunder sollte man besser nicht einplanen. Und ohne ein Wunder wird die SPD derzeit nicht aus ihrem Tief herauskommen. Aber vielleicht erleben wir in der Zukunft den fälligen Wandel. Ich wünsche es der Partei, bin aber Realist genug, daran nicht vor der Bundestagswahl zu glauben.

Grüne Piraten

Die Piratenpartei kommt mir wie ein netzpolitischer Flügel der Grünen vor, der sich abgespalten hat. Vertreten sie doch dieselbe Politik hinsichtlich des Internets.

Daß sie radikaler und frischer wirken als die Grünen, liegt vor allem daran, daß sich Letztere nicht ausschließlich mit Netzpolitik beschäftigen (können). In der Piratenpartei vermisse ich dagegen zum Beispiel Wirtschafts- oder Umweltpolitiker.

Die Piraten werden sicherlich noch eine Weile Zulauf bekommen. Im Interesse einer effektiven Politik wäre es aber sicherlich sinnvoller, die Kräfte zu bündeln. Zumal eine Partei, die vermutlich die Fünfprozenthürde nicht überspringen wird, auch schlecht mit den Grünen koalieren kann, geschweige denn Oppositionspolitik machen kann.

Dagegen könnten die Grünen eine Verstärkung des netzpolitischen Flügels gebrauchen.  Darüber hinaus könnten Fachleute auch insgesamt die Kompetenz hinsichtlich der neuen Medien innerhalb der Partei erhöhen. Nicht nur statistisch betrachtet, sondern auch dadurch, daß sie so manchem Politiker beim Sprung über die digitale Kluft helfen.

Statt uns immer mehr Leute abwerben zu lassen, sollten wir selbst als „Grüne Piraten“ aktiv werden, und dabei speziell auch bei den Anhängern der Piratenpartei dafür werben, ihre Politik bei den Grünen zu machen.

Ich möchte mehr Piraten als Güldners bei den Grünen haben!

Ergänzung zwei Tage später:
Was sogar auf europäischer Ebene klappt, sollte doch wohl auch in Deutschland möglich sein – Die Piraten ziehen mit den Grünen an einem Strang!